Leiter der Klimastation: Werner Brockhaus
Stellvertreter: Gottfried Loy


Lage der Klimastation Horben

Die Klimastation Horben liegt in der Vorbergzone des Schwarzwaldes in 600m Seehöhe auf einem Bergrücken, der sich über mehrere Kilometer in nordsüdlicher Richtung erstreckt. Das Straßendorf Horben befindet sich zu seinem wesentlichen Teil im Bereich dieser Anhöhe. Unmittelbar östlich des Bergrückens zieht sich das Bohrertal abwärts bis zu den südlichen Stadtteilen Freiburgs, wärend das im Westen gelegene, eng eingeschnittene Katzental oberhalb der Ortschaft Au im Hexental einmündet. Im Südosten der Station erstreckt sich das Bergmassiv der Kappler Wand (1200m) und des Schauinslands (1285m), das -südwärts streichend- unterhalb des Gießhübels (Stohren) die 1000m-Grenze unterschreitet.

Stationsbeschreibung

Seit September 1974 werden an der Privatstation in Horben Wetterbeobachtungen und Messungen nach den Vorschriften des Deutschen Wetterdienstes durchgeführt. Werner Brockhaus beabsichtigt, die Klimastation Horben bis auf weiteres in vollem Umfang weiterzuführen, um durch möglichst lange Beobachtungsreihen ohne den meist nachteiligen Beobachter- und Standortwechsel zuverlässige und vor allem homogene Messdaten zu ermöglichen, die für die unteren bis mittleren Berglagen des westlichen Schwarzwaldes repräsentativ sind. Die Klimastation Horben wird auch zukünftig im herkömmlichen Sinne weitergeführt, obwohl -gewissermaßen ergänzend- seit Oktober 1998 an gleicher Stelle eine vollelektronische Station der Firma Franz Ketterer in Sölden installiert wurde.

Zur Person

Werner Brockhaus hat Ende der fünfziger bis Mitte der sechziger Jahre in Freiburg und Hamburg ein Studium der Meteorologie absolviert.

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